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Die Übungen des tägliches Lebens…

Ibrahim will alleine!

Kinder streben von Geburt an und im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach Selbstständigkeit. Sie möchten alleine essen, bei der Zubereitung von Mahlzeiten helfen oder sich selber an- und ausziehen (besonders die Socken werden gerne ausgezogen!).


Die Hand – ein feines kompliziertes Organ
Es dient nicht nur der Erkundung sondern vielmehr dazu die Umwelt zu „begreifen“. Leider wird dies oft von den Erwachsenen zu wenig unterstützt. Doch gerade im Alltag sollte man den Kindern mehr Freiraum geben.

Bei der Beobachtung von Kindern fiel Maria Montessori, die Gründerin der Montessori-Pädagogik, auf, dass ein Kleinkind, sobald es eine Arbeit gefunden hat, die sein Interesse weckt, diese mehrere Male wiederholt. Das Kind ist dabei allerdings in keinster Weise an dem Ergebnis interessiert. Im Vordergrund steht die Handlung selbst. Sie bereitet Freude am Tätigsein, am selbstständigen Arbeiten und an der Bewegung. Seine Arbeit ist erst dann beendet, wenn sein innerer Antrieb genug hat.

Nach Montessori werden „Übungen des täglichen Lebens“ in vier Gruppen unterteilt:

Übungen des täglichen Lebens

Übungen zur Pflege der eigenen Person
(z.B. kämmen, eincremen, Zähne putzen usw.)

Übungen zur Pflege der Umgebung
(z.B. Staub wischen, fegen, Wäsche sortieren, den Tisch decken, Geschirrspüler ausräumen)

Übungen zur Pflege des sozialen Umfelds
(z.B. jemanden begrüßen, jemanden etwas anbieten, auf den Boden gefallene Gegenstände aufheben, sich entschuldigen)

Übungen zum Einüben korrekter Bewegungen
(z.B. auf einer Linie gehen, balancieren, Stille-Übungen)

Die Übungen entsprechen dem Bedürfnis des Kindes nach:

  • Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • befriedigen seines starken Bewegungsdrangs
  • selbstsändigen Handeln

„Man muss sich stets vor Augen halten, dass der Mensch sich nicht an der Universität entwickelt, sondern dass seine geistige Entwicklung bei der Geburt beginnt und in den ersten drei Jahren am stärksten ist. Diesen ersten Jahren gebührt mehr als allen anderen die wachsame Sorge.“

(Maria Montessori)

Alles Liebe wünscht euch,

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